MhM unterstützt besorgte WHW-Genossenschaftsmitglieder , 20.8.2008
Die Wohnungsbaugenossenschaft Hamburg-Wandsbek von 1897 e.G. ist mit Negativschlagzeilen in die Presse gekommen (s. vier Artikel des Hamburger Abendblattes vom 31.7., 5., 8. und 15.8.2008). Nunmehr rufen die Genossenschaftsmitglieder zur Demonstration auf. MhM unterstützt ausdrücklich das Rettungsforum WHW von 1897 e.G., das sich kritisch mit dem Vorstand der WHW auseinandersetzt.
Die WHW-Genossenschaft ist MhM bereits vor einigen Jahren als schwarzes Schaf unter den Wohnungsbaugenossenschaften aufgefallen. „Insbesondere die undemokratische Umgehensweise mit Mitgliedern, die nicht zu allem Ja und Amen sagen, ist uns ein Dorn im Auge“, so MhM-Geschäftsführerin Sylvia Sonnemann. So drohte die WHW vor sechs Jahren Mieter helfen Mietern erfolglos damit, eine geplante Mieterversammlung gerichtlich unterbinden zu lassen.
„Es ist sogar mühsam, eine Mängelbeseitigung bei der Genossenschaft zu bewirken. Statt sachlich auf Schreiben zu reagieren wird mit Kündigung gedroht. Dieses Geschäftsgebaren ist unter den Hamburger Wohnungsgenossenschaften einzigartig!“ so Sonnemann.
Am 21.8.2008 findet eine außerordentliche Vertreterversammlung statt, die kilometerweit nach Bergstedt verlegt wurde. Die Mitglieder haben zur Demo gegen den Vorstand und Aufsichtsrat aufgerufen und zwar um 19.00 Uhr vor dem Tagungsort Volksdorfer Damm 188. MhM unterstützt diesen Aufruf. „Die Mitgliedervertreter können dem Vorstand die rote Karte zeigen und endlich ein Umdenken bei der Genossenschaft bewirken!“ betont Sonnemann.










