HAMBURGER MIETENSPIEGEL 2011
Der Mietenwahnsinn geht weiter!
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2.11.2011
„Wieder übertreffen die Mietpreissteigerungen die allgemeine Preissteigerung. Die Verdrängung von Mietern mit schlechtem oder auch durchschnittlichen Einkommen geht weiter. Es darf nicht sein, dass zentrale Stadtteile, ja ganze Stadtgebiete exklusiv besser Verdienenden zur Verfügung stehen“, kommentiert MhM-Geschäftsführerin Sylvia Sonnemann den neuen Mietenspiegel 2011. Die Mieten steigen im Durchschnitt um 5,8%.
Zudem gibt es nachvollziehbare Kritik am Mietenspiegel selbst. Denn dieser erfasst nur Mieten, die in den letzten vier Jahren erhöht wurden. Auf diese Weise fließen dort 40 % Neuvermietungspreise ein. Die gesetzliche 4-Jahres-Regelung verordnet dem Mietenspiegel eine Dynamik – insbesondere auf so knappen Märkten wie Ham-burg.
„Wer wenn nicht Hamburg sollte die Berliner Bundesratsinitiative unterstützen oder sich mit einer eigenen Initiative dafür einsetzen, dass endlich Mieterhöhungsmöglichkeiten stärker begrenzt werden und überhöhte Mieten wieder geahndet werden können!?“ so der Appell von Sonnemann an Bürgermeister Olaf Scholz und Bausenatorin Jutta Blankau.
Service:
Niemand sollte eine Mieterhöhung ungeprüft unterschreiben. Vermieter machen Fehler und halten ihre Durchschnittswohnung nicht selten für eine Komfortwohnung, die den Oberwert rechtfertigt. Tipps enthält der beigefügte MHM-Kurz-Check für Mieterhöhungen.
Am Dienstag, den 13. Dezember 2011 steht das gesamte MhM-Beratungsteam parat für Mitglieder und Mieter, die es werden wollen. Wir beraten von 14.00 bis 18.00 Uhr nonstop zu Mieterhöhungen - eine Anmeldung ist nicht erforderlich.










