Mieter Helfen Mietern Hamburger Mieterverein e.V.

Mieter Helfen Mietern Hamburger Mieterverein e.V.

Mieter Helfen Mietern Hamburger Mieterverein e.V.
Bartelsstraße 30, 20357 Hamburg, Tel. 040 - 43 13 94-0
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MhM - Chronik
Die ersten 20 Jahre 1980 - 2000

Juli 1980
der Verein Mieter helfen Mietern wird auf dem Dachboden der Haynstraße in Eppendorf gegründet.

1981
turbulente Zeiten, Polizeieinsätze bei der Besetzung abrissgefährdeter Saga-Häuser, Mieterdemo, Auseinandersetzungen mit der Baubehörde um eine neue Sanierungspolitik: Mieter-Mitbestimmung und Erhalt statt Abriss.

1982
Verabschiedung von der Ehrenamtlichkeit: die ersten beiden Angestellten bei MhM. Kongress: Suche nach Alternativen - Wie weiter mit der Hamburger Wohnungspolitik?

1983
Umzug des MhM-Büros von der Wohlwillstraße (St. Pauli) in die Bartelsstraße (Schanzenviertel). Erste Mieter-Aktionen gegen den Duisburger Vermieter Henning Conle.

1984
MhM initiiert die Gründung des Alternativen Baubetreuers "STATTBAU Hamburg GmbH" als ABM-Projekt und beteiligt sich als Gesellschafter. Die Wohnungsbaugesellschaft "Neue Heimat" (NH) steckt in der Krise, die Hohnerkamp-Siedlung in Bramfeld soll erstes Verkaufsopfer werden. MhM unterstützt den Kampf der Mieter.

1985
Die NH verkauft 22.000 Wohnungen an eine Verwertungsgesellschaft. Für den Kauf der Gartenstadt-Siedlung Farmsen durch die Mieter legt MhM zusammen mit der TU-Harburg ein Konzept vor.

1986
die Bundesinitiative "Mieter gegen Umwandlung" fordert ein Verbot der Umwandlung und übergibt dem Bundesbauminister 13.500 Unterschriften.

1987
die Stadt Hamburg kauft die NH-Wohnungen. Der von der Dohnanyi-Regierung angebotene Pachtvertrag für die Hafenstraße wird von MhM als sittenwidrig abgelehnt. MhM kritisiert die Mieterhöhung für die teilweise arg heruntergekommenen 7.000 stadteigenen Wohnungen. STATTBAU wird als Alternativer Sanierungsträger vom Hamburger Senat bestätigt.

1988
Scientologen tauchen verstärkt in Hamburg auf, versetzen Mieter in Angst und Schrecken und machen dabei ein gro-ßes Geschäft bei der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen.

1989
Gründung des Dachverbandes Hamburger Mieterinitiativen - gegen den Verkauf städtischer Wohnungen: MhM wird Mitglied. MhM gibt eine Broschüre heraus: Sozialhilfe rund ums Mietverhältnis.

1990
MhM gewinnt eine Klage gegen den Grundeigentümerverband wegen unwirksamer Mietvertrags-Klauseln. MhM macht die Arbeit der Baubehörde, wertet neun Jahre Hamburger Wohnungspflegegesetz aus und stellt Forderungen zur Effektivierung der Arbeit der Wohnungspflege.

1991
MhM zählt 8.879 Mitglieder
Der Bunker, Hertie und ein intaktes Wohngebäude an der Großen Rainstraße am Altonaer Bahnhof werden nach massiven Protesten abgerissen und ein neues umstrittenes Einkaufszentrum gebaut.

1992
Pressekonferenz von MhM, AkWo und "Deutschem Mieterbund" (DMB): jede zweite neuabgeschlossene Miete in Hamburg ist überhöht; Forderung nach einem verstärkten Vorgehen gegen Mietwucher. Folgen der Aufhebung der Wohnungsgemeinnützigkeit: Bau-Verein zu Hamburg verkauft Wohnungen und wandelt um.

1993
MhM und der DMB übergeben dem Justizministerium 60.000 Unterschriften gegen Umwandlungsspekulation. MhM wird Mitglied der Genossenschaft Hafenstraße.

1994
MhM-Aktion: 1.000 Hamburger Wohnungen leer - Zweckentfremdung und die Behörde schläft.

1995
Mietpreisüberhöhung: MhM holt 250.000 DM Miete für Mitglieder zurück. MhM, AkWo und Grüne kritisieren die neue Vergabepraxis von Sozialwohnungen nur noch an besonders Bedürftige als unsozial. Neue Hamburger Fehlbelegungsabgabe: Sozialwohnungen werden dadurch manchmal teurer als freifinanzierte.

1996
MhM wirft der städtischen Wohnungsgesellschaft GWG Vermieterwillkür vor: Diese droht Mietern der Jarrestadt mit Kündigung, falls modernisierungsbedingten Mieterhöhungen nicht zugestimmt wird.

1997
Auf Bundesebene wird eine Mietrechtsreform angekündigt, in Hamburg regiert seit November Rot-Grün und die ersten Hamburger Wohnprojekte - Tage finden statt.

1998
Auf einer Pressekonferenz mit dem AkWo fordert MhM die Hamburger Sozialbehörde auf, die neuen Richtlinien bzgl. der dramatischen Senkung der Übernahme der Wohnkosten für Sozialhilfeempfängerinnen zurückzunehmen. MhM - Umfrage zu hetero- und homosexuellen Lebensgemeinschaften zeigt, dass sie sich einer erfreulich hohen Akzeptanz bei Hamburger Vermietern erfreuen.

1999
MhM belegt, dass Hamburger Mieter jedes Jahr 150 Mio DM sparen könnten, wenn Vermieter sich mehr für niedrige Betriebskosten einsetzen würden. MhM unterstützt Bürgerinnen-Begehren auf St.Pauli gegen Bauboom.

2000
MhM wird 20 Jahre alt und vertritt rund 19.000 Mieterhaushalte.

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